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3 Jahre DSGVO

Heute vor 3 Jahren wurde die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vom Europa-Parlament in Straßburg verabschiedet. So richtig bei den Leute angekommen ist sie allerdings erst seit rund einem Jahr, als die zweijährige Übergangsfrist abgelaufen war. Allerdings ist sie nicht nur bei der breiten Masse der Bevölkerung erst seit einem Jahr angekommen, sondern auch bei vielen Medien und noch mehr Firmen..

Die Medien haben zunächst einmal richtig Panik gemacht, was jetzt alles anders wird. Vielleicht war das auch gut so. So sind viele Leute, insbesondere in den Firmen, aufgewacht, dass was passieren muss. Dabei hat sich, außer der Nummerierung, gegenüber dem bisherigen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) kaum was geändert. Und dieses Gesetz gab es schon seit mehr als 20 Jahren. 

Die einzigen Änderungen, gegenüber dem BDSG, ist das Recht auf Auskunft und die Bußgeldvorschriften. Bisher war nur ein Verwarnungsgeld in einer Höhne von bis zu 300000€ vorgesehen, jetzt ist es ein Bußgeld in Höhe von bis zu 20 Mio. €. 

Die Höhe des Bußgeldes schreckt viele ab. 20 Mio. € bei einem Verstoß sind der Tod vieler kleiner oder mittelständischer Unternehmen. Ich kenne kein Unternehmen, welches die 300000 €, die gemäß BDSG maximal fällig gewesen wären, ohne größere Probleme hätte zahlen können. Aber es sind, wie die Praxis zeigt, auch nur Maximalbeträge. Die tatsächlich verhängten Bußgelder sind deutlich unter diesen Summen, allerdings immer noch so hoch, dass es dem Untrernehmen weh tut.

Nach dem sich die erte Aufregung gelegt hatte, ging die Arbeit sehr sachlich und konstruktiv, auch in usammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden, weiter.Auch die Betriebe, die in den letzten Jahren keine Dokumentation zum Datenschutz erstellt haben, haben oft schon rein intuitiv, richtig gearbeitet. Daher geht das Erstellen der Dokumentation recht schnell von der Hand. Das schwierigste ist es meistens, den Mitarbeitern das prozessorientierte Denken nahe zu bringen und dieses dann zu dokumentieren. Damit einher geht natürlich auch die Dkumentation, wenn sich ein Prozess ändern sollte, weil zum Beispiel eine neue CRM-Software eingesetzt wird oder eine neue Telefonanlage mit mehr Möglichkeiten installiert wird.

Jetzt, ein Jahr nach Ablauf der Übergangsfrist, ist es rughiger geworden, die große Panik der ersten Monate hat sich gelegt. In meinem Umfeld sind mir keine Bußgeldforderungen bekannt geworden, Auskünfte wurden auch keine verlangt. Also alles wie gehabt, es war mal wieder: Viel Geschrei um nichts.

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Letzte Änderung am  13.10.2018

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